Nachrichtenticker

23-04-2012 19:55

Im Netz gefunden...

Beitrag des DAZ im Internet über die Brücke.

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21-03-2012 18:50

Es geht noch weiter!

Sind nun schon viele Monate vorbei, aber es gibt Neuigkeiten!

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Roßwein 2011-2.JPG
KBS-525 Deutsch > Modulbau > Modulbau nach FKTT - Norm

Warum Module?

Die Entscheidung für Module war bei mir ein langsamer aber stetiger Weg. Nach einem Besuch beim Modultreffen Roßwein 2004 war die Entscheidung das Bahrebachviadukt zu realisieren grob gefallen. Zu der Zeit habe ich aber noch an einer kleinen Heimanlage gebaut. Über die Jahre ist man dann zum 100% Modulbahner geworden.

Ich finde es nicht mehr zeitgemäß 5.000 Euro in eine Heimanlage zu investieren die bei einem Umzug zerlegt werden muss oder nach 5 Jahren den Ansprüchen nicht mehr genügt. Ein Verkauf kommt nicht in Frage bei einem Verlust von ~ 4000 Euro. Ein Rückbau bringt meist nichts, also lebt man mit dem Kompromiss und ärgert sich. Bei Modulen ist dies anders. Immer flexibel, ein Umzug kein Problem, sind schneller betriebsbereit als manche Heimanlage und kommen in der Summe deutlich günstiger als eine Heimanlage.

Beispielrechnung für 1 Modul / 2 Gleisig Betongleis / 75 cm Länge (Normal sind 90 cm)

Modulkasten (1 Bausatz) 55,00
Schrauben Modulkasten (40 Stück) 5,00
Beinhalter (4 Stück) 20,00
Beinhalter Schrauben (16 Stück) 7,00
Beine aus Holz + Alu Rohr als Verbinder 100 / 130 cm Länge 17,00
Hirschmannstecker (8 Stück) 10,00
Kabel 2,5 mm² (2,50 Meter) 2,50
Kabel 0,14 mm² 0,50
Gleise TT-Filigran (~ 160 cm) 25,00
Styropor für Landschaft 2,00
Styroporkleber 1,00
Holzleim 2,00
Grünzeug für Landschaft (kann man viel Geld ausgeben) 25,00
   
Summe ~ EUR 172,00

Die Summe kann man natürlich reduzieren! Tilliggleise sind billiger (-14,00), einfache Landschaft, (-10,00), Billigkabel (-0,50), nur 130 cm Beine (-5,00), anstelle Beinhalter nur Schrauben (-20,00) und Modulkasten in Eigenbau (-40,00). Letzteres ist aber gerade bei Kurvenmodulen nicht ganz einfach. In der Summe kommt man so auf ~90 Euro für ein Modul muss man mindestens rechnen. Kleinigkeiten wie Außenfarbe fehlt in der Rechnung auch noch.

Auch die Bauzeit für ein Modul sollte man nicht unterschätzen. Aus meiner Erfahrung kann ich nur empfehlen immer eine Serie zu bauen. 4 Module am Stück ist denke ich ideal. Beim ersten kurz testen, Nummer 2 - 4 dann in Serienfertigung. Ist aber alles nicht mit einer Heimanlage vergleichbar, allein bis man da einen Gleisplan für eine große Anlage gezeichnet hat vergehen schnell 12 Monate.

Möchte man mehr als nur 2 Module haben kann man auch "Heimmodule" super mit "Normmodulen" kombinieren und auch zwischen den Treffen Spaß haben. Kurvenmodule mit geringem Radius oder ein kleiner Bahnhof für den Keller zum Beispiel. Ist der Gleisplan mal langweilig baut man alles neu zusammen oder baut ein weiteres Modul. So etwas kann man auch toll in einem Regal umsetzten und so den WAF erheblich steigern. Meine Module sind daher auch keine Modellbahn sondern Architekturmodelle! Das hört sich wichtig an und kann man viel besser im Vorfeld abklären! Es sind dann also auch keine Modultreffen sondern Internationale Architekturmeetings - die Eisenbahn ist nur Nebensache. Für das Nomadentum der heutigen Zeit sind Module natürlich auch gut geeignet. Die zeihen eh 3 - 4 x im Jahr in eine Halle um, da macht ein weiterer Umzug nichts aus.